das Johanneskraut (Nr 2, Sept 2008)

Das Johanneskraut blüht rund um den längsten Tag des Jahres, wenn die Tage lang und die Nächte kurz sind.  Es ist ein echter Sommerblüher mit seinen leuchtend gelben Blüten. Johanneskraut ist eine bekannte Heilpflanze. Maria Magdalena hat zur Bekanntheit und zum Erfolg dieses Wunderkrauts beigetragen.

Maria Magdalena stand unter dem Kreuz an dem der sterbende Jesus hing und sah Blut heruntertropfen. "Schau" sagte sie mit Tränen in den Augen "selbst die Blumen fangen das kostbare Blut von Jesus in ihren blühten auf um nichts verloren gehen zu lassen." Nach dem Begräbnis und der Auferstehung von Jesus grub sie die Pflanzen aus, die die Bluttropfen aufgefangen hatten und nahm sie mit nach hause. In ihrem Garten versorgte sie die Pflänzchen so gut, dass sie schnell wuchsen und sich vermehrten. Als sie die Blüten auspresste kam dunkelroter Saft heraus, das kostbare Blut das die Pflanzen ewahrten. Es stellte sich heraus, dass diese Tröfchen durch ihre wärmespendende Eigenschaft eine stark heilende Wirkung hatten und schnell verbreitete sich die Neuigkeit,dass Maria Magdalena heilende Kräuter in ihrem Garten angebaut hatte. Die Menscheln fragten sie nach Samen dieser Heilpflanze und so wurde sie zu
gefragten Kräutern. Doch der Teufel bemerkte das die Nachfrage nach dem Kraut immer größer wurde und schmiedete einen Plan um dem ein Ende zu machen. Eines Tages kam der Teufel in den Garten von Maria Magdalena mit einem großen Strauch Disteln in seinen Klauen. Wütend schrie der Teufel: "Zerstören werde ich
sie! Auslöschen bis auf das letzte Exemplar!!" Und er schlug mit den Disteln auf die Pflänzchen ein. Johannes beobachtete dies alles vom Himmel aus und sandte blitzschnell nach einem Engel um das heilende Pflänzchen vor dem Untergang zu retten. Der Engel verjagte den Teufel mit seinem eigenen Distelstrauch und rief: "Halte dich fern von diesen Pflanzen! Sie sind heilig! Sie tragen das Blut Jesus in sich. Sie werden denjenigen Menschen helf. Aus Dankbarkeit über die Rettung des wertvollen Heilkrauts ist es benannt nach seinem Beschützer: Johanniskraut. Wie können wir wissen ob diese Geschichte auf der Wahrheit beruht? Wenn man die Blüte der Blume ausdrückt, kommt ein violettroter Saft heraus der wärmespendende Öle beinhaltet. Wenn man ein Blättchen pflückt und dieses gegen das Licht hält sieht man noch die Löcher die der Teufel hineingeschlagen hat.
 en die für ihre Heilung Wärme nötig haben."



das Johanneskraut (1x anklicken = vergößern)

Johanneskraut heißt auf lateinisch: hypericum perforlatum. Hypericum bedeutet so etwas wie das Kaut unter der Heide. Das bedeutet, dass es auf  sonnenüberfluteten, warmen, nährstoffarmen und trockenen Untergründen zu finden ist. Es kann große Temperaturschwankungen gut vertragen. Es ist eine Pionierspflanze die man häufig in Dünen und gerodeten Flächen findet. Die Pflanze blüht mit vielen losen Blühten von Juni bis Oktober. Eine Blühte blüht nur einen einzigen Tag. Perforlatum bedeutet durchbohrt und deutet auf die Löcher hin die gegen einen hellen Hintergrund sichtbar werden. In Frankreich wird die Pflanze millepertuis perfore genannt. Das bedeutet
tausend Löcher. der 24. Juni ist der Tag von Sankt Johannes und zugleich der Tag der Mittsommernachtsfeste der Germanen. Johanneskrautöl ist ein wärmespendendes Öl. Es ist weit verbreitet als ein natürliches Antidrepressivum.


Kleine Löcher in den Blättern des Johanniskrauts 

Vergößern: 1x anklicken



Wählen Sie Ihre Sprache: